Photovoltaik fürs Wohnmobil

Wie finde ich eine passende Solaranlage fürs Wohnmobil? Wie teuer ist eine Photovoltaik-Anlage, und lässt sie sich einfach nachrüsten? AUTO BILD hat eine Solaranlage beim Camper nachgerüstet. Schritt-für-Schritt-Anleitung!

Wer sich gern abgelegene Orte zum Campen aussucht, der hat dort meist keine Stromversorgung. Da kann eine Solaranlage auf dem Dach des Wohnmobils weiterhelfen, um Laptop, Föhn und E-Book-Reader nutzen zu können. Das Prinzip: Über eine Photovoltaik-Anlage wird die Bord-Batterie mit Sonnenlicht aufgeladen – zumindest, wenn man in den richtigen Ländern zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist. Oder wenn man eine spezielle Solaranlage kauft, die auch bei wenig Sonnenlicht den Akku auflädt.

Wie viel kostet das Nachrüsten einer Camping-Solaranlage?

Der Preis für das Nachrüsten einer Solaranlage ist schwer zu definieren. Die meisten Solarsets (12-Volt-Solarmodule, Solar-Laderegler, Solar-Kabel, Dachdurchführung, Montagekleber) kosten zwischen 300 und 1600 Euro. Hinzu kommen ggf. 150 bis 300 Euro für den Einbau durch einen Fachmann. Der Preis für das Nachrüsten ist letztlich also abhängig davon, welche Leistung die Photovoltaik-Anlage bringen soll (50 bis 100 Watt), welche Zusatzkomponenten (z. B. Solarspoiler) benötigt werden – und ob man die Montage der Solaranlage selbst übernimmt oder lieber einen Profi ranlässt.

Welche Solarmodule gibt es?

Kern einer Photovoltaik-Anlage ist das Solarmodul. Hier wird der Strom erzeugt, der dann die Akkus im Wohnmobil auflädt. Diese Solarmodule gibt es:
– Monokristalline Solarmodule: Diese Solarmodule haben einen hohen Wirkungsgrad im Vergleich zur benötigten Fläche.
– Polykristalline Solarmodule: Diese Solarmodule sind günstiger als monokristalline Varianten. Allerdings kommen sie auf eine geringere Stromausbeute – für den gleichen Ertrag braucht man also eine entsprechend größere Fläche.
– CIS Solarzellen: Diese Solarzellen sollen auch im Schatten und bei bedecktem Himmel den Akku aufladen können.