Feuer in Südfrankreich: 2.500 Camping-Urlauber gerettet

Drei Campingplätze in Südfrankreich evakuiert: Dort brach plötzlich am Montagnachmittag ein Waldbrand aus, der Urlaubern gefährlich nahe kam. Rund 2.500 Menschen wurden daraufhin in Sicherheit gebracht.

Hohe Temperaturen und Trockenheit machen derzeit aus vielen Teilen Europas einen gefährlichen Brandherd.

In Sardininen kämpfen Einsatzkräfte seit dem Wochenende gegen Dutzende Waldbrände, bei einem kroatischen Festival brach vor den Augen von 10.000 Festival-Besuchern ein Feuer aus – und auch in Südfrankreich mussten sich Urlauber vor Flammen retten.
Brand nahe Campingplätzen – 2.500 Urlauber in Gefahr

An einem sehr beliebten Campingspot beim Badeort Argelès-sur-Mer entflammte am Montag gegen 15 Uhr wie aus dem Nichts ein Waldstück. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 2.500 Menschen auf verschiedenen Campingplätzen.

Diese wurden gezwungen, umgehend die drei betroffenen Campingplätze zu verlassen. Untergebracht wurden sie zeitweise unter anderem in Turnhallen, teilte die zuständige Präfektur mit.

Verletzte gab es nicht. Unter anderem zwei Canadair-Löschflugzeuge und 140 Feuerwehrleute mit 30 Feuerwehrautos waren an dem Einsatz beteiligt.

Glücklicherweise konnten diese den Brand noch am Montagmorgen unter Kontrolle bringen, gegen 22 Uhr abends twitterte die Präfektur, dass das Feuer gelöscht sei und die Urlauber wieder zurückkehren dürften.