Camping-Urlaub in Deutschland – Das müssen Reisende beachten

Reservierung statt Spontananreise wird verlangt
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Immer mehr Campingplätze öffnen für Urlauber – allerdings unter Einhaltung von Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERGO Reiseversicherung (ERV), informiert, was Reisende bei einem Campingurlaub in Deutschland diesen Sommer beachten müssen.

Denn: Jedes Bundesland erlässt eigene Vorschriften und Lockerungsfristen, allgemeingültige Vorgaben gibt es nicht.

► Reservierung statt Spontananreise

Unbedingt vorab einen Platz reservieren! Denn die meisten Campingplätze müssen sich an Auslastungs-Regularien halten. Das bedeutet, dass die Betreiber ihre Campinganlagen nur bis zu 50 oder höchstens 70 Prozent der maximalen Kapazität belegen dürfen. Außerdem werden in diesem Sommer viele Deutsche im eigenen Land bleiben und sich für einen Urlaub in Bayern, an der Nord- oder Ostsee entscheiden. Die Nachfrage steigt also bei geringerer Kapazität.

Und noch ein Tipp: Jetzt sind mehr denn je Wohnmobile mit eigener Sanitäranlage an Bord empfehlenswert.

► Eingeschränkte Sport- und Freizeitaktivitäten

Während kontaktloser Sport im Freien bereits wieder erlaubt ist und eine Öffnung der Tennisanlagen oder Outdoor-Yogakurse auf Campingplätzen ermöglicht, gelten für Gemeinschaftsräume wie Schwimmbäder und Wellnessbereiche noch strenge Vorgaben. Wer einen Strandurlaub plant, muss auch hier mit Einschränkungen rechnen. „Derzeit erarbeiten die Regionen Hygienekonzepte für Strandbesucher, sodass ein Badeurlaub sicher ist“, sagt Birgit Dreyer. „Kontaktarmer Sport wie Surfen, Kiten oder Angeln ist aber kein Problem mehr.“ Denken Sie nur daran, immer genügend Mundschutz einzupacken!

► Der passende Reiseschutz für den Campingurlaub

Auch bei einem Campingurlaub in Deutschland empfiehlt sich der Abschluss eines Reiseschutzes. Im Rahmen der ERV-Camping-Versicherung beispielsweise sind Gegenstände des persönlichen Bedarfs sowie bewegliches Inventar im Zelt, Wohnmobil, Wohnwagen und Mobile Home gegen Diebstahl und Elementar-Schäden versichert. Sollte ein Krankenrücktransport nach Hause notwendig werden, ist auch der mit abgesichert.

Die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen nämlich nicht übernommen. Im Rahmen der Stornokosten-Versicherung sind auch Hunde, die mit auf die Reise kommen sollen, abgedeckt. Erkrankt der Vierbeiner vor Reisebeginn, erstattet die Camping-Versicherung die Stornokosten.