Tasmanien: Road-Trip auf Australiens südlichster Insel

Der Weg zu den besten Wildcamping-Spots führt über den Strand.
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Die Berliner Fotografin Janine Graubaum wagt mit ihrer kleinen Familie das Camping-Abenteuer auf der anderen Seite der Welt: Elternzeit mit dem Camper auf Australiens größter Insel Tasmanien.

Dass wir in unserer Elternzeit einen Monat im Camper unterwegs sein werden, war uns schon während meiner Schwangerschaft klar. Wir campen für unser Leben gerne und sind jedes Jahr mehrere Wochen im selbstausgebauten VW-Bus unterwegs. Da Freunde von uns kürzlich nach Tasmanien ausgewandert sind, stand auch bald das Ziel fest: Es soll nach Downunder gehen – auf die südlichste Insel Australiens!

Wir waren wahnsinnig aufgeregt mit unserem Baby eine so lange und weite Reise zu machen. Freunde in unserem Alter ermutigten uns, während die Großeltern dagegen mit sorgenvollen Mienen unserer Reiseplanung lauschten. Natürlich hatten wir Bammel vor dem langen Flug und haben uns möglichst gut darauf vorbereitet. Im Nachhinein ist die beste Vorbereitung auf einen langen Flug mit Baby: Mut, Gelassenheit und ein bisschen Durchhaltevermögen.

Australien: Perfekt geeignet für Campingurlaub

Die Australier sind eine Nation von Campingliebhabern – und die Infrastruktur vor Ort ist perfekt auf den Campingtourismus eingestellt. Daher war es auch sehr einfach vorab im Internet einen Camper zu reservieren. Wir entschieden uns für einen kleinen Toyota HiAce mit Hochdach.

Wahnsinnig freundlich und humorvoll, so erleben wir die Australier während unseres Trips. Man kommt schnell ins Gespräch und fühlt sich willkommen und sicher. Wir fühlten uns sogar so sicher, dass wir irgendwann überrascht feststellen, dass wir beim Freistehen nachts den Camper nicht mehr verriegeln.

Unseren Jetlag kurieren wir zunächst bei unseren Freunden in Snug. Bei ihnen verbrachten wir die ersten Tage auf Tasmanien. Snug ist ein kleines Örtchen ca. 30 Minuten südlich von Hobart entfernt. Hier gibt es gemütliche kleine Strände und den zweitgrößten Wasserfall Tasmaniens, die Snug Falls.

Tasmaniens Ostküste: Ein Bilderbuchtraum

Im Camper geht es für uns zweieinhalb Wochen die Ostküste Tasmaniens entlang. Sie ist gespickt mit wunderschönen Buchten, kleineren Inseln und kilometerlangen weißen Stränden. Die Natur auf Tasmanien ist atemberaubend, die Küsten sind oft menschenleer. Wer die Insel richtig erleben möchte, sollte Zeit für längere Wanderungen einplanen. Erst dann kommt man tief genug in die Wälder, um die unendlichen Naturschönheiten zu entdecken.

Wir starten unseren Trip zunächst südlich von Hobart Richtung Bruny Island. Die kleine Insel südöstlich Tasmaniens ist vor allem für Albino-Wallabys bekannt, eine kleine Känguru-Art und für unendlich weite Eukalyptus-Wälder. Die Australier gehen hier gerne surfen und segeln. Bruny Island erreicht man mit einer Autofähre, die alle 30 Minuten fährt.

Der beste Platz zum Campen auf der Insel führt über einen etwa zwei Kilometer langen Strand bei Cloudy Bay. Kein Weg für Jedermann bzw. jedes Mobil, aber nach etwas Rücksprache mit anderen Campern trauten auch wir uns mit unserem Bus über den Strand zu fahren. Wir hatten keinen Allradantrieb, schafften es aber trotzdem über den Sand. Wenn man steckenbleibt, zieht einen auf jeden Fall jemand wieder raus, wurde uns von den anderen Campern (mit Allradantrieb) versichert. Es war ein einzigartiges und verrücktes Fahrgefühl. Und wir wurden mit einem Platz unter Eukalyptusbäumen oberhalb des Strandes belohnt.

Am nächsten Tag wandern wir einen Track zur Adventure Bay, wo man den Spuren einstiger Walfänger folgen kann. Mehr als ein paar Steine und Schilder finden wir allerdings nicht. Dafür führt uns die Wanderung durch den Busch entlang der steinigen rauen Küste, an der wir auch unser Angelglück hätten versuchen dürfen.

Campingalltag mit Baby

Schnell merken wir, dass wir unseren gewohnten Campingalltag umstrukturieren mussten. Mit Baby ist man nicht mehr ganz so spontan unterwegs. Die Kleine geht gegen 18 Uhr ins Bett. Vorher müssen wir einen Platz für die Nacht finden und unser Abendessen zubereiten, denn die Kochnische in dem kleinen Toyota steht direkt neben dem Bett.

Unser Camper ist mit Kühlschrank, Mikrowelle, Gasherd und Waschbecken ausgestattet. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, nur zum Stehen in der Küchenzeile ist nicht viel Platz. Ein paar Fächer mehr für unser persönliches Gepäck wären ebenfalls schön. Aufgrund des Wetters entscheiden wir uns gegen das Hochbett und müssen das untere Bett immer wieder ein- und ausziehen. Die Zeit dafür galt es immer in unsere Babyroutine miteinzuplanen. Als sehr nützlich erwies sich das Gefrierfach im Kühlschrank. Darin konnten wir Babynahrung einfrieren.

Die meiste Zeit übernachteten wir auf freien Campsites. Ab und an gönnen wir uns einen großen Campingplatz, um dort zu duschen. In den großen, sehr gut ausgestatteten Gemeinschaftsküchen kochen wir Idas Babybrei vor. Außerdem gibt es dort fast immer Grillplätze und auf fast jeder Parzelle eine eigene Feuerstelle.

Einzigartige Tierwelt und freudliche Strände

Einmalig am Campen in Tasmanien ist, dass man viel vom „Wildlife“ mitbekommt. Wallabys sieht man ständig und überall. Und nachts lassen sich auch mal Possums oder Echidnas blicken. Auch eine Schlange bekamen wir kurz zu Gesicht. Die Schlagen in Tasmanien sind zwar giftig, aber in der Regel sehr scheu und beißen nur wenn sie sich bedroht fühlen.

Unser nächstes größeres Ziel an der Ostküste führte nördlich Richtung Freycinet National Park, der sich auf einer Halbinsel bei Swansea befindet. Auf dem Weg dorthin liegt Maria Island. Früher als Gefangeneninsel und Farmland genutzt, dient die autofreie Insel heute touristischen Zwecken. Hier kann man Wallabys, Wombats, Echidnas und viele Vogelarten in der freien Natur entdecken – und mit etwas Glück sogar den Tasmanischen Teufel. Seinen Namen verdankt das schwarze, kleine Beuteltier übrigens seinem lauten Kreischen und weil sich bei Aufregung seine Ohren rot färben.

Auf Maria Island gibt es einen Campingplatz für Zelte, Darlington Camp Site, und eine einfache Lodge, Penitentiary, zum Übernachten. In Swansea machen wir für einen Kaffee und ein Stück Kuchen in der Bark Mill Tavern & Bakery Halt. Außerdem kann man hier wunderbar Austern essen.

Unseren nächsten längeren Zwischenhalt machen wir an den sogenannten Friendly Beaches im Freycinet National Park, ein kilometerlanger Strand mit weißem Sand. Hier gibt es mehrere freie Camps teilweise direkt am Meer. Auch wenn das Wasser kalt ist: Wir wagen es in das kristallblaue Meer. Es ist herrlich erfrischend!

Startpunkt für den Freycinet National Park ist Coles Bay. Auch hier sollte man sich die lokale Bäckerei nicht entgehen lassen. Alles wird selbst gebacken und ist sensationell lecker. Von hier kommt man zur spektakulären Wineglass Bay, eines der Touristenhighlights Tasmaniens. Entweder man erklimmt den Wineglass Bay Lookout selbst zu Fuß über einen der bekanntesten Tracks Tasmaniens und kühlt sich dann unten in der Wineglass Bay vom steilen Anstieg ab. Oder man macht eine Bootstour entlang der Bay. Vom Wasser aus lassen sich Pinguine und Delphine beobachten.

Planänderung und überraschende Umwege

Leider regnet es in Strömen an dem Tag, an dem wir die Wineglass Bay eingeplant hatten. Also machen wir aus dem Regentag einen Fahrtag und fahren weiter nördlich Richtung Bay of Fires. Auf dem Weg dorthin schauen wir uns das verschlafene Städtchen Bicheno an und übernachten an der Chain of Lagoons auf einem der zahlreichen freien Camps mitten in der Natur. Durch die Lagunen kann man mit dem Kajak paddeln.

Die Bay of Fires ist ein Küstenstück über das sich große runde Felsen mit einem rötlich schimmernden Moos erstrecken. Die Farbe des Mooses kommt besonders bei Sonnenuntergang zur Geltung.

Schließlich geht es für uns in Richtung Landesinnere. Unser Ziel: Die wunderschöne Tour auf der A3/ Tasman Highway von St. Helens über Derby nach Launcheston. Die Straße führt vorbei an einigen kleinen Stücken geschütztem Regenwald und durch mystisch anmutende Farnenwälder.

Das Freizeitzentrum des Örtchens Pyengana stellt Touristen gegen Spende einen Übernachtungsplatz zur Verfügung. Er befindet sich direkt neben einer Schafweide und wir dürfen sogar die Duschen vom Sportplatz für 2 Dollar mitbenutzen.

Am nächsten Tag besuchen wir den Wasserfall Columba Falls. Der Weg dorthin führte durch eines der letzten Stücke Regenwald auf Tasmanien. Die Natur steht im starker Kontrast zu den Orten der Ostküste. Die Strände Tasmaniens sind zwar wunderschön, aber die grüne wilde Natur der Wälder und deren tiefes Dickicht haben mich am meisten beeindruckt.

Zum Abschluss: „Großstadtleben“ auf Tasmanien

Die zweitgrößte Stadt Tasmaniens mit 75.000 Einwohnern ist Launcheston und auf jeden Fall einen Besuch wert. Wir halten zum Frühstücken und für einen kleinen Spaziergang durchs Stadtzentrum. Wer mehr Zeit mitbringt, sollte sich den nahe gelegenen Park Cataract Gorge anschauen. Hier gibt es einen kostenlosen Outdoor-Swimmingpool und den längsten Einpersonen-Sessellift der Welt.

Unser letztes großes Ziel führt uns wieder südlich Richtung Tasman Islands und Port Arthur nahe Hobart. Wir übernachten auf dem offiziellen Campingplatz Port Arthur Holiday Park mit Strandzugang zwischen Stewarts Bay und Ladies Bay. Über den Strand der Ladies Bay kann man einen schönen Spaziergang zur Stewarts Bay Lodge machen, wo man mit Blick auf die Ladies Bay Meeresfrüchte genießen kann.

Geht man noch eine gute Stunde weiter kommt man zu Port Arthur. In dieses ehemalige Gefängnis wurden um 1800 Großbritanniens Sträflinge mit den höchsten Strafen geschickt. Heute ist der Ort ein Museumsdorf und man kann die alten Ruinen wie auch das dazugehörige Museum besichtigen.

Die Inselhauptstadt Hobart sollte der krönende Abschluss unserer Reise werden. Im Vergleich zu meiner Heimatstadt Berlin kommt sie mir eher klein vor: Hier leben etwas über 200.000 Einwohner. Am Hafen genießen wir das beste Eis der Stadt bei „Van Diemens Land Creamery“, schlendern an einem Samstag über den Salamanca Market und probieren unterschiedlichstes Street Food.

Nicht weit von Hobart entfernt liegt das „Mona“- ein weltbekanntes Kunstmuseum mit historischer und moderner Kunst. Das Museum lädt zum Mitmachen und Verweilen ein. Ganz toll für Familien: Es gibt einen „Parenting Room“, wo wir unsere Tochter ungestört füttern und wickeln konnten.

Das einzige was ich hinterher bereue: Leider konnten wir den Cradle Mountain im Cradle-Mountain-Lake-St.-Clair-Nationalparks nicht besuchen. Das Wetter auf Tasmanien ist sehr unbeständig und kann in den Bergen sehr schnell umschlagen. Da wir mit Baby unterwegs waren, haben wir dieses Abenteuer auf unsere To-Do-Liste für den nächsten Besuch bei unseren Freunden gesetzt. Dann kann Ida schon ihren eigenen Wanderrucksack tragen.

Tipps für den Elternzeit-Campingtrip nach Tasmanien

Fliegen mit Baby: Meine Hebamme gab uns den Rat die Reise in dem ersten Babyjahr zu machen. Das Baby kann dann noch nicht durchs Flugzeug krabbeln und passt noch ins Babybettchen, das Airlines in der Regel auf Langstreckenflügen bereitstellen. Diesen Tipp kann ich so nur weiter geben, da man das Kleinkind ansonsten die ganze Zeit auf dem Schoß haben muss. Außerdem schlafen die Kinder mit 7-8 Monaten noch etwas mehr. So alt war unsere Tochter auf ihrer ersten langen Reise.

Reise nach Tasmanien: Auf die Insel kommt man nur vom australischen Festland von Sydney oder Melbourne – via Flug oder Fähre. Für uns ging es mit dem Flieger von Berlin über Frankfurt, Dubai und Melbourne in die tasmanischen Hauptstadt Hobart. Beim Buchen haben wir darauf geachtet, dass unsere Flugzeit möglichst kurz ist und wir keine sehr langen Aufenthalte beim Transfer haben. In Melbourne haben wir uns vorab in einem Flughafenhotel eingecheckt und sind erst am nächsten Mittag weiter nach Hobart geflogen. So konnten wir und auch Ida ein paar Stunden ausruhen. Diese kleine Pause tat uns allen sehr gut.

Klima und Reisezeit: Das Klima auf Tasmanien ist vergleichbar mit unserem mitteleuropäischen Klima. Die Winter können also durchaus kalt werden, die Sommer sind in der Regel nicht sehr heiß. Zumindest nicht vergleichbar mit dem Festland Australien. Daher ist die beste Reisezeit der australische Sommer. Etwa von November bis April. Da viele Australier um die Weihnachts- und Neujahrszeit auf Tasmanien Urlaub machen, wählten wir Februar für unsere Reise.

Camper mieten: Campervanfinder.com vergleicht Angebote von Anbietern wie z.B. Apollo, Britz oder Maui. Bettzeug, Handtücher und Campingequipment waren bei unserem Camper komplett mit drin oder zusätzlich buchbar. Auch, dass die Mietstation direkt am Flughafen Hobart lag, war sehr praktisch. Man findet online Varianten vom kleinen Hochdachcamper bis hin zum komfortabel ausgestatteten Wohnmobil. Und wer es ganz ausgefallen mag, kann über wickedcampers.com.au selbstausgebaute und bunt bemalte Camper mieten.

Nationalparks: Ein weiteres „Must-Have“ ist ein Parkpass für die Nationalparks auf Tasmanien. Diesen muss man vorab entweder online oder in einem Touristencenter kaufen. Wir haben für einen Pass mit allen Nationalparks ca. 60 Dollar bezahlt.

Essen und Trinken: Bevor man seinen Campingtrip startet ist man gut beraten, wenn man in den größeren Städten wie Hobart, Sorell oder Launcheston Proviant für mehrere Tage einkauft, da die kleineren Orte auf der Strecke oft nur sehr wenig Auswahl an Lebensmitteln haben und noch dazu sehr teuer sind. In den Nationalparks gibt es wenige bis keine Einkaufs- bzw. Essensmöglichkeiten. Australien ist sehr teuer in puncto Essengehen. Wenn man also eher sparsam unterwegs ist, sollte man in den größeren Städten ausreichend einkaufen und selbst kochen.

Wandern: Es gibt sehr gut ausgeschilderte Tages- und Mehrtagestouren aber auch kurze ein- oder zweistündige Tracks. Mit unserem Baby haben wir uns für die kürzeren Wege entschieden und dabei jede Menge erlebt. Die Internetseite der Tasmanischen Nationalparks „Tasmania Parks & Wildlife Services“ listet unterschiedlichste Routen quer durch die Parks.

Linksverkehr: Auf der linken Seite zu fahren war für uns kein Problem. Daran gewöhnt man sich schnell. Nur einmal fuhren wir aus Versehen auf der falschen Seite und merkten es erst als der Gegenverkehr auf uns zu kam. Zum Glück sehr langsam und mit einem Augenzwinkern. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die teils sehr engen Straßen ohne Seitenstreifen in Kombination mit unserem sehr windanfälligen Toyota. Da hat man ab und an das Gefühl es fegt einen gleich von der Straße. Für Camper, die lange Strecken machen wollen, würde ich dann eher etwas Größeres bzw. mit besserem Fahrgefühl empfehlen. Für unsere eher kurzen Fahrten von ca. 2 Stunden reichte es an Fahrkomfort aber völlig aus.
Die Plätze sind sehr sauber da jeder seinen Müll mitnimmt und die Natur respektiert. Zu unserer Zeit im Februar waren die Plätze auch nicht überlaufen sondern teilweise recht leer. Sie eignen sich für alle, die auf Wildcamping stehen und liegen häufig an Natur-Highlights.

Einige offizielle, besser ausgestattete Campingplätze haben wir alle paar Tage zum Duschen angefahren.

Campingplatz-Favoriten

Alle Plätze haben wir über die App Wiki-Camps gefunden. Darin werden außerdem Trinkwasserstellen, Abwasserentsorgungsstellen und natürlich auch richtige Campingplätze angezeigt. Ein „must- have“ für ein paar Euro, wenn man in Australien mit dem Camper unterwegs ist

Free-Campsite: Cloudy Bay Cloudy Corner Campground auf Bruny Island

Hierher kommen nur mutige oder mit Allradantrieb ausgestattete Camper über den Strand. Es gibt eine Toilette und fließend Wasser. Standort: South Bruny TAS 7150, Australien

Free-Campsite: Chain of Lagoons

Viele Plätze im schattigen Busch direkt an den Lagunen und dem Meer. Es gibt Camps mit und ohne Toilette. Standort: Tasmanien 7215

Free-Campsite: Freizeitzentrum Pyengana Rereation Reserve

Campingplatz-Tipps für Tasmanien

Die meisten Nächte haben wir auf diesen sogenannten „Free-Campsites“ verbracht. Entlang der Küste gibt es zahlreiche sehr schöne freie Plätze mitten in der Natur und teilweise direkt am Strand bzw. hinter den Dünen. Für diese Übernachtungsmöglichkeit zahlt man eine Spende von ca. 10 Dollar/Nacht.

Die Free Camps haben fast immer eine Biotoilette/Plumpsklo und manchmal Frischwasser zum Kochen oder Waschen. Vorsicht: Es handelt sich dabei nicht um Trinkwasser. Dieses sollte man in großem Vorrat in Kanistern mit sich führen.

Dieser Platz ist einfach wunderschön auf einer Wiese mit Bäumen neben Schafweiden gelegen. Außerdem kann man für 2 Dollar duschen und kostenlos die Toiletten benutzen. Von hier aus kann man einen kurzen Spaziergang in den Pub in the Paddock machen oder die 600 Meter entfernte Molkerei besuchen und zuschauen, wie Käse gemacht wird. Standort: Pyengana TAS 7216, Australien

Offizieller Campingplatz: NRMA Port Arthur Holiday Park

Sehr schöner Campingplatz im Busch oberhalb der Ladies Bay mit Strandzugang. Von hier aus kann man nach Port Arthur spazieren. Der Campingplatz hat eine gepflegte Gemeinschaftsküche und mehrere Grillstationen mit Gasgrill groß genug für große Familien-Barbeques. Standort und Info: LOT 1 Garden Point Rd, Port Arthur TAS 7182, Australien, nrmaparksandresorts.com.au, +61 3 6250 2340

Tasmaniens Top-Sehenswürdigkeiten:

Bruny Island
Friendly Beaches
Bay of Fires
Pyengena und die Colomba Falls
Cradle Mountain

Fazit

Die Flugreise mit Baby war trotz allem wesentlich entspannter als befürchtet. Auf Tasmanien war Ida die ganze Zeit sehr gut drauf. Alles in allem würde ich es jungen Eltern auf jeden Fall empfehlen eine längere Reise mit ihrem Baby zu machen. Man sollte einfach möglichst viele Pausen einplanen und damit rechnen, langsamer als sonst unterwegs zu sein. Mich hat diese erste Reise mit Kind dazu ermutigt weiterhin mit Baby bzw. Kind auf Reisen zu gehen.