Camping im Regen: Zelt vor Nässe schützen

Camping im Regen

 
 
 

Wer Camping-Urlaub in Norddeutschland macht, sollte auch im Sommer mit Nässe und Regen rechnen. Voraussetzung für möglichst trockene Ferien unter freiem Himmel ist ein wetterfestes Zelt. Mit einigen Tipps und Tricks können Camping-Urlauber verhindern, dass der Aufenthalt im Zelt buchstäblich ins Wasser fällt.

Beim Kauf auf Wasserschutz achten

Die meisten Zelte bestehen aus Polyester mit einer innen aufgetragtenen sogenannten PU-Beschichtung, die das Zelt regendicht machen soll. Um zu testen, wie wasserdicht ein Zelt ist, setzen die Hersteller das Zeltmaterial einem Wasserdruck aus. Dieser wird in die Einheit „Millimeter Wassersäule“ umgerechnet:

Ein Zelt mit einer Wassersäule von 1.500 mm ist für seltenen und kurzzeitigen Gebrauch gedacht, zum Beispiel im Sommer oder für ein Wochenende.

Zelte bis zu einer Wassersäule von 2.000 mm sollen auch bei feuchtem und windigem Wetter im Innenraum trocken bleiben.

Zelte ab einer Wassersäule von 3000 mm sind für alle Wetterbedingungen geeignet, auch für extreme Einsatzorte in den Bergen.

Bei hoher Beanspruchung und häufigem Auf- und Abbau empfehlen Hersteller eine erneute Imprägnierung – auch bei Zelten mit einer hohen Wassersäule.

Zelt nicht zu stramm spannen

Beim Abspannen des Zeltes sollte man darauf achten, dass das Wasser gut ablaufen kann. Manche Hersteller warnen aber davor, die Abspannseile extrem straff zu spannen, so dass die Nähte auseinander gezerrt werden. Wasser könne dann ins Innere gelangen, auch wenn die Nähte doppelt vernäht und versiegelt sind.
Zelt-Innenraum sauber halten

Da sich die wasserdichte Schicht auf der Innenseite der Zelte befindet, sollte man beim Aufbau und Abbau darauf achten, dass möglichst wenig Sand und Schmutz in den Innenraum gelangt. Sonst besteht die Gefahr, dass der Dreck die wasserdichte Schicht abreibt und das Zelt mit der Zeit undicht wird.