Tipps für den perfekten Camping-Kaffee: Die besten 7 Kaffeezubereiter für unterwegs


 
 
 

Wer liebt ihn nicht, den Duft von frischem Kaffee. Er markiert den Beginn eines neuen Tages, ruft zum Energietanken am Nachmittag. Geschüttelt, gerührt, wie hätten Sie ihn gerne?

1. Perkoliert

Als eine der klassischen Arten, Kaffee zuzubereiten, sind diese Espresso-Kannen, oder Perkolatoren, weit verbreitet. Der Perkomax aus Emaille ist ein echter Hingucker, kann direkt ins Feuer oder auf jeden Herd gestellt werden und liefert bis zu 1,3 Liter Kaffee im gewünschten Stärkegrad. Das Pulver muss grob gemahlen sein, wird leicht in das Sieb eingedrückt und dann vom siedenden, aufsteigenden Wasser mehrmals durchlaufen. Empfohlen wird eine Kochdauer von 12 bis 15 Minuten. Auch grober Tee lässt sich auf diese Weise zubereiten.

2. Gepresst

Die Aeropress wird direkt auf die leere Tasse gestellt. Zusammengesetzt ist sie aus einem Endstück, in das ein Filter gelegt wird, dem Hauptrohr, worin Kaffeepulver und heißes Wasser gemischt werden, und dem Kolben, der durch händischen Druck Espresso in die Tasse presst. Das Getränk soll besonders mild und nicht bitter sein sowie durch den sehr feinen Filter ohne jegliche Rückstände. Anschließend wird die Unterseite abgeschraubt und das gepresste Pulver mit Filter entsorgt.

3. Aufgelöst

Instant-Kaffee ist und bleibt die simpelste Art, Kaffee zuzubereiten. Heißes Wasser rein, fertig. Kein Satz oder Filter muss entsorgt werden. Der Geschmack ist natürlich Geschmackssache. Für Cappuccino-Genuss ohne die lästige Milchpackung gibt es fertige Mischungen. Wer auf tierische Produkte komplett verzichten möchte oder diese nicht verträgt, findet im veganen Instant-Cappuccino von VGN FCTRY eine Alternative. Die löslichen Getränkepulver in der 280-g-Dose gibt es in verschiedensten Varianten und Geschmacksrichtungen.

4. Eingetütet

Der Coffee Brewer ist eine praktische Kombination aus Filter, Kanne und Kaffee für unterwegs, der man nur heißes Wasser zuführen muss. Dieses wird bis zur gewünschten Markierung (mild oder stark) auf den eingetüteten Kaffee gegossen, durchläuft den integrierten Filter und ergibt dann zwei kleine Tassen. Was zunächst nach einem Einmal-Produkt aussieht, kann jedoch wiederverwendet werden: Einfach den Satz aus dem Filter entleeren und erneut mit gewünschtem Kaffeepulver befüllen.

5. Französisch

Die 2-in-1-Lösung von Camp4 gestaltet den Prozess einer herkömmlichen French Press noch einfacher. Denn neben der Presse an sich fungiert der Behälter direkt als Kochtopf. So wird das Kaffee-Wasser-Gemisch direkt erhitzt, anschließend gefiltert und ausgeschenkt. Der leichte Alu-Topf lässt sich so auch als normales Kochgeschirr verwenden und fasst circa 600 ml. Die Henkel sind klappbar.

6. Gedrückt

Dies ist keine Thermoskanne mit Loch, sondern vielmehr eine praktische Kaffeemaschine für unterwegs. Die Nanopresso von Wacaco bereitet Espresso auf Knopfdruck. Hierzu wird bis zu 80 ml heißes Wasser in den Tank gefüllt und entweder loser Kaffee in den Filter gegeben oder aber mittels Adapter eine (Nespresso-)Kapsel eingelegt. Der Apparat wird verschraubt und erzeugt dann mit händischer Kraft bis zu 18 bar Druck, um den Kaffee herauszupressen. Dabei entsteht sogar eine feine Crema-Schicht obenauf. Die Nanopresso ist der noch kleinere und stärkere Nachfolger der Minipresso. Ab 64,99 Euro auf Amazon erhältlich. Den Kapsel-Adapter und weiteres Zubehör gibt es extra zu kaufen.

7. Gefiltert

Der X-Brew Coffee Dripper von Sea to Summit bereitet klassischen Filterkaffee auf eine unkomplizierte Weise. Dabei muss kein Papierfilter eingelegt werden – ein feines Edelstahl-Sieb ist integriert. Kaffee rein, Wasser drüber, fertig. Der 480-ml-Trichter aus hitzebeständigem Silikon ist lebensmittelecht und lässt sich praktisch auf zwei Zentimeter Höhe zusammenfalten. Wer auf den klassischen Papierfilter dennoch nicht verzichten möchte, kann das Sieb auch entfernen. Im Fachhandel gibt es den X-Brew Coffee Dripper für 16,95 Euro.

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