Camping-Saison 2019 in der Lausitz steht bevor: Was Urlauber jetzt wissen müssen


 
 
 

Die Lausitz ist seit langem eine beliebte Camping-Destination und für ihre einmalige Seenlandschaft weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Mit dem Frühlingsbeginn 2019 steht nun die nächste Camping-Saison vor der Tür. Unser Ratgeber erklärt, worauf man achten sollte, wenn man seinen Wohnwagen aus dem Winterschlaf weckt, und welche Angebote in der Lausitz in diesem Jahr besonders reizvoll sind.

Breites Camping-Angebot – oft mit Seeblick

Schon jetzt ist das Angebot an Campingplätzen mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Lausitz sehr vielfältig. Was die meisten Plätze eint: Sie alle liegen in unverwechselbarer Naturlandschaft, oft mit Seeblick und nahen Bademöglichkeiten – perfekt für den Sommerurlaub mit der ganzen Familie. Das kommt bei Urlaubern gut an: Allein am Senftenberger See zählte man im vergangenen Sommer fast elf Prozent mehr Gäste als im Vorjahr. Auf der diesjährigen Dresdner Reisemesse erklärte Katja Wersch vom Tourismusverband Lausitzer Seenland: „Urlauber haben die Wahl von der einfachen Campinghütte bis zum Fünf-Sterne-Komfortcampingplatz. Auch Wohnmobil- und Caravanreisende finden im Lausitzer Seenland den optimalen Stellplatz zum Verbleiben.“ Damit erschließt die Region ganz neue Zielgruppen, die beim Camping nicht auf Komfort verzichten wollen. Zudem sind weitere Campingplätze geplant: An der Geierswalder Südböschung soll in diesem Jahr ein Grundstück verkauft werden, das künftig als Campingplatz dienen soll. Auch das Tourismusangebot wächst mit der Region: So werden auch in diesem Jahr wieder neue Erlebnistouren und Veranstaltungen stattfinden – so etwa zu den Seenlandtagen am 27. und 28. April. Wer noch unschlüssig ist, auf welchen Platz es in diesem Jahr gehen soll, der findet auf dem Portal reiseland-brandenburg.de eine praktische Übersichtskarte.

Wohnwagen für die Saison vorbereiten: Was gibt es zu beachten?

Damit der Camping-Ausflug ins Grüne jedoch nicht schon zu Ende ist, bevor er überhaupt richtig angefangen hat, sollte man vor der Abfahrt einige Sicherheitsvorkehrungen treffen und den Wohnwagen auf Vordermann bringen. Vor allem, wer zuvor noch nie mit einem Anhänger gefahren ist, sollte sich zunächst mit der Fahrweise vertraut machen: Fahrdynamik, Bremsweg und Kurvenverhalten des Pkw verändern sich grundlegend mit einem Anhänger. Doch die erste Herausforderung wartet bereits beim Ankuppeln: Zunächst benötigt man eine für das Zugfahrzeug passende Anhängerkupplung, die man zum Beispiel auf kupplung.de findet. Sobald die Kupplung korrekt montiert ist, gilt es, die Stützlast zu ermitteln. Der Maximalwert darf keinesfalls überschritten werden; eine deutliche Unterschreitung wiederum führt zu einer geringeren Fahrstabilität. Auch bei der Beladung gibt es einiges zu beachten: So sollte man im Wohnwagen keine losen Gegenstände liegenlassen. Stattdessen müssen alle Teile sorgfältig verstaut und fixiert werden – sonst werden sie schnell zu gefährlichen Geschossen während der Fahrt. Die Last sollte beim Beladen zudem möglichst gleichmäßig verteilt werden. Dabei sollte man schwere Gegenstände in Boden- und Achsennähe platzieren. Hierbei zu beachten sind die Achslast des Fahrzeugs und das zulässige Gesamtgewicht des Gespanns. Vor der Fahrt sollte man auch den Druck auf den Reifen des Wohnwagens kontrollieren. Zudem sollten die Reifen nicht älter als sechs Jahre sein, rät der ADAC. Ebenfalls kontrolliert werden müssen die Lichtanlage – vor allem die Bremslichter und die Blinker am Anhänger – und die Rückspiegel. Damit man bei seinem Sicherheitscheck nichts vergisst, hat der ADAC hier noch einmal alles Wissenswerte in Form einer Checkliste zusammengestellt. Ist alles sicher verstaut und angekoppelt, kann es auch schon auf zum Camping-Urlaub gehen – vielleicht ja in die Lausitz an den Senftenberger See, an den Grünwalder Lauch oder an den Altdöberner See?