Caravaning: Winter-Camping findet immer mehr Anhänger

Schon immer reizte die Kombination aus Winter und Camping eher eine Handvoll hartgesottener Überzeugungstäter als den Otto-Normal-Camper. Doch mit dem steigenden Komfortniveau der Reisemobile und Caravans ist dieser Zustand sozusagen Schnee von gestern. Von Dezember 2016 bis Februar 2017 waren es in Deutschland rund 217.200 Gäste, das sind 86 Prozent mehr als noch in der Wintersaison 2011/12.

Schon immer reizte die Kombination aus Winter und Camping eher eine Handvoll hartgesottener Überzeugungstäter als den Otto-Normal-Camper. Doch mit dem steigenden Komfortniveau der Reisemobile und Caravans ist dieser Zustand sozusagen Schnee von gestern. Nicht nur beim Reisemobilhersteller Hymer sind aktuelle Modelle schlicht darauf ausgelegt, den Campern auch im tiefsten Winter hohen Komfort zu bieten. Dafürwerden sie ausgiebig in der Kältekammer oder bei Testfahrten im winterlichen Skandinavien getestet.

Hymer-Produktmanager Dominik Hepe verrät gern, welche Innovationen Camping in der kalten Jahreszeit in einen echten Traumurlaub verwandeln: „Dazu gehören neue Isolationskonzepte, zentrale Heizungs-Installationen und Doppelböden. Neben der Wunschtemperatur an Bord spielt auch der Bedienkomfort eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden. In vielen Modellen unserer Marken lassen sich zum Beispiel Heizung und Klimaanlage per App auf mobilen Endgeräten steuern.“ So kann der Camper so schon an der Skipiste dafür sorgen, dass er in ein mollig warmes Gefährt zurückkehrt.

Aktuelle Statistiken machen den Herstellern zudem Mut, an diesen Komfort-Konzepten weiterzuentwickeln: Die Zahl der Wintergäste auf Deutschlands Campingplätzen in den vergangenen fünf Jahren laut dem Statistischen Bundesamt kontinuierlich gestiegen. Von Dezember 2016 bis Februar 2017 waren es rund 217.200 Gäste, das sind 86 Prozent mehr als noch in der Wintersaison 2011/12.